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  Strom sparen:


  Neue Geräte sind oft mit einer von der EU genormten Energieverbrauchskennzeichnung ausgestattet. Achten Sie beim Kauf eines neuen Gerätes hierauf. Dies zahlt sich oft schon nach kurzer Zeit für Sie aus.

Bis zu 20% der Wärme schlucken lange Vorhänge, Handtuchstangen zum Trocknen von Wäsche, Verkleidungen von Heizkörpern und ungünstig platzierte Möbel. Also möglichst keine Gegenstände nahe am Heizkörper aufstellen oder darauf Wäsche trocknen!

Es ist sinnvoller, nur ein paar Minuten und bei abgedrehten Heizkörper zu lüften ! Stundenlang gekippte Fenster versprechen nur wenig Frischluft und verbrauchen zusätzlich noch eine Menge Strom !

Isolieren Sie Ihren Heizkessel, den Warmwasserbereiter und alle Heizungs- und Warmwasserrohre, diese Geräte geben viel Wärme ab, die sie zum heizen der Wohnung brauchen könnten !

Alte Geräte sollte man nicht mehr reparieren lassen, sondern gegebenenfalls gleich durch neue ersetzen, da aufgrund des technischen Fortschritts Neuanschaffungen meist wesentlich weniger Energie verbrauchen als ihre Vorgänger. Sie sollten bei der Neuanschaffung auf das Energielabel achten.

Heizen Sie Ihre Wohnung nicht zu stark, denn pro Grad Raumtemperatur mehr müssen Sie mit rund 6% höheren Energiekosten rechnen ! Denken Sie auch daran, die Heizung auf eine niedrige Stufe zu stellen, falls Sie in den Urlaub fahren.

Bis zu 4% der Heizkosten können Sie sparen, indem Sie nachts Vorhänge und Rollläden schließen, so dass die Wärme nicht durch das Fenster entflieht.

Veraltete Heizungsanlagen verbrauchen bis zu 40% mehr Energie als ein moderner Niedertemperatur- oder Brennwertkessel.

Nutzen Sie den günstigeren Nachtstomtarif aus. Wenn es möglich ist lassen Sie z.B. Ihre Spülmaschine, Waschmaschine oder den Trockner im Nachtstrombereich laufen.

Eine große Energieersparnis bietet auch der Einbau einer modernen Heizungsregelung mit automatischer Nachtabsenkung. Termostatventile können auch bei etwas älteren Anlagen nachgerüstet werden.

Eine acht- bis zehnmal längere Lebensdauer habe Energiesparlampen und verbrauchen auch etwa 80% weniger Strom als herkömmliche Glühlampen.

Ihr Gefriergerät sollte in einem kühlen, gut belüfteten Raum stehen und sollte ein- bis zweimal im Jahr abgetaut werden. Eine Gefriertemparatur von -18°C ist vollkommen ausreichend. Frieren Sie nur bereits abgekühlte Speisen ein und achten Sie darauf, dass sie die Gefriertruhe nur so kurz wie möglich öffnen. Auch die Größe Ihrer Gefriertruhe ist von Bedeutung: Kaufen Sie kein zu großes Gerät, denn eine halbleere Gefriertruhe verbraucht fast genau soviel Strom wie eine gut gefüllte!

Auch beim Kochen können Sie Strom sparen! Achten Sie darauf, dass der Kochtopf und die Herdplatte im Durchmesser übereinstimmen. Die Töpfe sollten einen ebenen Boden und einen passenden Deckel haben. Die Nachwärme der Herdplatten und des Backofens sind sehr wertvolle Energiesparhelfer. Bei langen Garzeiten können Sie einen Schnellkochtopf verwenden um Energie zu sparen. Sehr sinnvoll ist es auch, den Herd nicht direkt neben den Kühlschrank oder das Gefrierfach zu stellen, denn durch die abgegebene Wärme des Herdes verbrauchen die Kühlgeräte mehr Strom.

Leicht verschmutzte Wäsche können Sie auch mit einer niedrigen Temperatur waschen und auch das Vorwaschprogramm brauchen Sie in diesem Fall nicht. Füllen Sie Ihre Waschmaschine möglichst voll, bevor Sie einen neuen Waschgang starten.

Lassen Sie regelmäßig Ihren Warmwasserbereiter warten. Das spart Energie und verlängert die Lebenszeit des Gerätes.

Wenn Sie regelmäßig Ihre Heizung warten lassen, können Sie bis zu 4% Energie sparen und haben zusätzlich den Vorteil, dass sich auch die Betriebssicherheit Ihrer Anlage erhöht und das Risiko einer Störung vermindert wird.

Wenn Sie Energie sparen wollen, gewöhnen Sie sich an, öfter zu duschen als zu baden. Denn die Stromkosten für ein Vollbad sind ca. viermal so hoch als wie für ein Duschbad. So können Sie als 4-Personen-Haushalt ungefähr 640,- DM jährlich sparen, wenn Sie duschen statt baden.

Durch einen Einhebelmischer oder eine thermostatische Mischbatterie vermeiden Sie ungenutztes Warmwasser, das sonst einfach abfließt. Zusätzlich ergibt sich der Vorteil, dass ein Einhebelmischer eine konstante Wassertemperatur gewährleistet.

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